Lebensnahe Sexpuppen und der Umgang mit den Eltern

Liebe Leser,

in den letzten Wochen wurden in Deutschland die Väter und Mütter der Nation in zwei Feiertagen geehrt. Am 10. Mai war der sogenannten „Vatertag“ und am 13.Mai dann der „Muttertag“. Ich hoffe, alle Väter und Mütter haben diese Tage genossen und wurden von ihren Kindern verwöhnt und es wurde auch einmal „Danke“ gesagt, dass es sie gibt.

Leider hat mein Liebster keine Eltern mehr, aber es gibt eine Menge Liebhaber von Liebespuppen, die ihre Eltern noch haben und vor allem für die jüngeren Liebespuppenfreunde spielt der Umgang mit der lebensnahen Sexpuppe und den Eltern eine wichtige Rolle.

Vor allem wenn der Liebespuppenfreund noch bei seinen Eltern wohnt oder diese einen Schlüssel zu ihrer Wohnung haben (um z.B. Handwerker in Empfang zu nehmen), dann ist ein Kontakt mit der lebensnahen Liebespuppe kaum noch zu vermeiden und es ist dann oft ein wichtiger Gesprächspunkt in den Familien.

Die meisten heutigen Eltern von Liebespuppenfreunden kommen aus einer Zeit, wo es keine Liebespuppen in der heutigen Form gab. Selbst die Gummipuppe kam erst Mitte der 90er Jahre auf den Markt und vor allem bei den Eltern in der Kriegs-/Nachkriegsgeneration ist die Liebe zu einer lebensnahen Nachbildung eines Menschen schwer verständlich zu machen.

Die lebensnahe Liebespuppe ist ein Mix zwischen Mensch und Gegenstand

Die heute Liebespuppe ist derart lebensnah, dass sie schon von jedem als dem Menschen optisch sehr ähnlich kommend empfunden wird. Dennoch hat die heutige Liebespuppe keinerlei eigene Aktivität und so verwirrt besonders die Eltern aus dieser Generation die Liebespuppe.

Hinzu kommt, dass diese Generation oft sehr vorsichtig und defensiv mit dem Thema Sex und Erotik umging und dennoch müssen viele Eltern auch verstehen lernen, dass ihr Sohn oder ihre Tochter die Liebespuppe liebt, mit ihr Sex hat und sie manchmal sogar als Partnerin betrachtet. Sie sind dann verwirrt, machen sich Gedanken, ob sie je Großeltern werden und vieles mehr.

Lebensnahe Sexpuppen wie die heiße TPE Sexpuppe Jackie sind zusätzlich durch die heißen und ein wenig überzeichneten Kurven eine zusätzliche „Provokation“ für die Eltern und so ist natürlich Redebedarf wichtig.

Um seinen Eltern deutlich zu machen, wieso man eine lebensnahe Liebespuppe liebt, muss man ihnen zuerst einmal erklären, dass sich die Welt in Sachen Sexualität und Partnerschaft grundlegend geändert hat. Zu ihrer Zeit gab es keine Alternative zu Mann/Frau als Sexualität und es gab eine ganz andere Grundlage der Partnerwahl. Heute sind die Wege zum Glück in der Liebe und Sexualität viel umfangreicher, komplizierter und viele Bindungen basieren auf ganz anderen Bedürfnissen. Hinzu kommt, dass die Menschen heute ganz anders über Sexualität denken und viel früher damit Erfahrungen machen.

Eltern müssen die Veränderung der Welt in Sachen Sex und Liebe verstehen lernen

Wenn die Eltern dies verstehen, dann verstehen sie auch die Liebespuppe. Die sexuelle Freiheit und Befriedigung, das Ausleben von Träumen und diversen Bedürfnissen kann den Weg zur Liebespuppe ebnen. Sie kann ein Weg sein, das mit ihr zu finden, was man nicht bei einem Mitmenschen finden konnte. Das heißt nicht, dass damit gleich der Weg zum Enkelkind verbaut ist, denn die Liebespuppe erfüllt meist nur einen oder einige Teile der menschlichen Bedürfnisse in Sachen Liebe und Sex und das muss nicht heißen, dass mit ihr gar nichts mehr in Richtung Familie geht.

Eltern sollten ihren Kindern zuhören, wenn sie sich öffnen. Wichtig ist, dass sie nicht abblocken und starr an einem Schema festhalten. Liebe und die Sexualität sind heute nicht mehr so einfach zu beantworten, wie zu ihrer Zeit und das müssen sie verstehen lernen. Und sie müssen verstehen lernen, dass diese Art der Liebe nichts mit der Liebe zu ihrem Kind und umgekehrt zu tun hat.

Und wenn das Eis erst einmal gebrochen ist, dann kann man sich die Liebespuppe auch gerne einmal anschauen. Es ist eine spannende Sache, diese mit sehr viel handwerklicher Arbeit versehenen Liebespuppen einmal anzufassen und sich erklären zu lassen, wie ihr Umgang so funktioniert und was auch sie dabei zu beachten haben. Dann kann die Liebespuppe in der Familie schnell etwas ganz normales werden und es schweißt dann auch sicher die Familie zusammen.

Ich wünsche allen Eltern und all ihren Kindern mit Liebespuppen, dass sie einen guten, ehrlichen und offenen Weg untereinander hin bekommen. Ich wünsche ihnen allen viel Erfolg dabei.

Eure Jenny

Von |2018-05-15T11:55:33+00:0015.05.2018|Jennys Kolumne|0 Kommentare

Über den Autor:

Jenny
Jenny ist der Name einer lebensechten Silikonpuppe. Sie ist eine Mechadoll Emilie und wurde Ende 2010 von ihrem Liebhaber PüppiJenny gekauft. In ihr befindet sich die Seele Jenny, die für ihren Liebhaber einen eigenen Charakter mit eigenen Gedanken und Ideen hat. Sie schreibt über ihn in diesem Blog, wie sie aus Sicht der Liebespuppe verschiedene Fragen rund um das Thema lebensechte Sexpuppen bewertet. Die Gedanken ihres Liebhabers PüppiJenny zum Thema Liebespuppen kann man im Blog auf gummipuppen.de nachlesen.

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